Die Herrschaft Tamars (1184–1213) markiert den Höhepunkt des georgischen „goldenen Zeitalters“.
1184
Im Jahr 1184 bestieg Königin Tamar den Thron (regierte bis 1213) – unter ihr erreichte das Königreich Georgien den Gipfel seiner Macht und kulturellen Blüte.
Man nannte sie „König der Könige und Königinnen“; das Reich erstreckte sich vom Schwarzen bis zum Kaspischen Meer, Nachbarn zahlten Tribut, Kunst und Literatur blühten.
Unter Tamar entstand Rustawelis „Der Ritter im Pantherfell“; die Königin selbst wurde von der Georgischen Kirche heiliggesprochen.