Frühstück in einem alten Gewächshaus im Ilia-Garten

Der Ilia-Garten an der Dawit-Agmaschenebeli-Allee hieß früher Rosengarten und trägt heute den Namen Ilia Tschawtschawadses. Tief in seinem Inneren, zwischen Bäumen und Kieswegen, steht ein altes Gewächshaus, und darin hat sich das Café eingerichtet. Das Glasdach lässt so viel Licht herein, dass man im Winter gemütlich am Holzofen sitzt, während es im Sommer, wie es sich für ein Gewächshaus gehört, heiß werden kann. Draußen gibt es zwei kleine Sitzbereiche, einer davon im Schatten hinter dem Haus. Bis zur Fabrika sind es ein paar Häuserblocks, doch der Lärm der Allee dringt kaum bis hierher.
Im Mittelpunkt steht das Frühstück, und es ist eher herzhaft als süß. Die Toasts kommen auf Focaccia: mit Avocado, mit Speck, mit Tomaten, Tapenade und Amaranthsprossen. Auf der Karte finden sich asiatische Anklänge, etwa ein Sandwich mit Hähnchen-Katsu und Austernpilze in Tempura, außerdem gegrillter Käse mit Tomatensuppe. Das Frühstück gibt es auch als Set mit Kaffee oder Tee. Am Wochenende und an warmen Tagen ist ein freier Tisch schwer zu finden. Das Café ist von Dienstag bis Sonntag von zehn Uhr morgens bis sechs Uhr abends geöffnet, montags ist Ruhetag.