Sakartvelo line Ein georgisches historisches Archiv

Tsinandali Estate

Ein Hotel auf dem Gut der Tschawtschawadse

Tsinandali Estate
Photo: Tsinandali Estate

Jahrhundertelang gehörte Zinandali dem Fürstenhaus Tschawtschawadse, seine Blüte verdankt es Fürst Alexander Tschawtschawadse, einem Dichter, Offizier und Mäzen. Hier, am Fuß des Ziw-Gombori-Gebirges, wo die Hänge ins Alasani-Tal abfallen, wurde in Georgien zum ersten Mal Wein in Flaschen abgefüllt, und eine achttausendjährige Tradition verband sich mit europäischen Verfahren. Die alte Önothek bewahrt bis heute die Sammlung des Fürsten, mehr als sechzehneinhalbtausend Flaschen von siebzig verschiedenen Weinen.

Neben dem Hausmuseum und dem Garten steht ein modernes Hotel der Marke Radisson Collection, das Silk Hospitality betreibt. Seine 124 Zimmer gestalteten die spanischen Designer Cristina Gabás und Damián Figueras, jedes nach einer der Jahreszeiten: ruhige Farben, natürliche Materialien und Fenster zum Kaukasus, zu den Weinbergen oder zum Wald. Auf dem Dach liegt ein Pool, der direkt in die Berge überzulaufen scheint, und das Spa hat eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ein Freibad.

Kachetische Gerichte aus regionalen Zutaten serviert das Restaurant Natella zu den Weinen des Guts, Frühstück und Mittagessen gibt es im Prinz Alexander, und die Weine von Zinandali probiert man in der Weinbar Gaumarjos. Die eigenen vierzig Hektar Reben liegen auf sechs- bis siebenhundert Metern. Unter freiem Himmel steht ein Amphitheater für zwölfhundert Besucher, in dem das Musikfestival von Zinandali stattfindet.

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